Anstieg bei Beantragung der kleinen Waffenscheine – Gefährderparteien riskieren innere Sicherheit

„Die Beantragungen des kleinen Waffenscheines haben sich verzehnfacht! Es ist höchste Zeit, dass den Gefährderparteien im Herbst 2017 ein Denkzettel verpasst wird!“ – Florian Kohlweg, Kreissprecher und Fraktionsvorsitzender – AfD Landkreis Kassel

Landkreis Kassel. Noch am 07. November des vergangenen Jahres konnte Herr Kohlweg sich auf seine Ausführungen für die AfD-Fraktion bezüglich des dramatischen Anstiegs der Kriminalität in Calden (Ladendiebstähle von 1 auf 23! / Roheitsdelikte von 16 auf 34! / Insgesamt von 142 auf 210!, also Anstiege von teilweise über 400%), von Vizelandrätin Selbert anhören, die AfD würde Ängste schüren, die es so nicht gebe. Der Landkreis sei sicher und niemand müsse Sorge um sich oder seine Familie haben. Die körperliche Unversehrtheit sei bei niemandem gefährdet.

Kohlweg: „Schade, dass das die Bürgerinnen und Bürger anders sehen Frau Selbert! Während der Landkreis Kassel laut Frau Selbert nämlich eine „Insel der Glückseligkeit“ im Bundesgebiet ist, rüsten seine Bewohnerinnen und Bewohner massiv auf.“

Wurden im Jahre 2015 nur 56 kleine Waffenscheine beantragt, so waren es im Jahre 2016 ganze 683! Das macht einen Anstieg um fast 1200%!

Die Wartezeiten betrugen in den meisten Fällen mehrere Monate. Insgesamt befinden sich im Landkreis Kassel ca. 1500 kleine Waffenscheine im Umlauf – es wurde also ein Drittel aller Waffenscheine im Jahr 2016 beantragt. Wohlgemerkt: Den Schein kann man bereits seit 2002 erwerben! „In einem von 14 Jahren wurden also über 30 Prozent aller kleinen Waffenscheine beantragt! Das ist ein Fiasko und sollte der Politik mehr als nur eine Mahnung sein!“ verdeutlicht Kohlweg.

Frau Selbert und auch die Bundesregierung werden den Bürgern jedoch weiterhin das Märchen von der inneren Sicherheit erzählen. Die Bürgerinnen und Bürger jedoch haben schon lange erkannt, wie schlecht es um die Sicherheitslage in Deutschland steht und wie gefährlich es weiterhin wird. „Es ist höchste Zeit, dass diesem Treiben ein Ende gesetzt wird. Im Herbst 2017 ist Zeit dazu, den Gefährderparteien Deutschlands einen Denkzettel zu verpassen!“ macht Kohlweg klar.